Leserbrief: Zählen ermordete Christen weniger als ermordete Muslime?

Ermordete Christen in Ägypten und anderswo: vergleichsweise geringes Medienecho

Das fürchterliche Attentat auf Muslime in Neuseeland fand ein großes Medienecho, fast nichts dagegen hört man vom fortdauernden Hinmorden von Christen in Nigeria und Kamerun durch Islamisten: laut seriöser FAZ seit 2009 rund 27 000 Menschen getötet, zuletzt fast zeitgleich mit dem Neuseeland-Attentat wieder ein Massaker mit 52 Toten. Zusätzlich noch ständiger Raub junger Mädchen, die „mit muslimischen Gotteskriegern zwangsverheiratet“ werden (FAZ). Ebenfalls nur minimales Echo bei den Islamistenanschlägen im Januar auf eine katholische Kirche auf den Philippinen mit über 20 Toten und 111 Verletzten, und bei den wiederholten Anschläge auf koptische Christen in Ägypten (über 70 Tote seit 2016). Zählen denn tote Christen soviel weniger als tote Muslime? Woher nur diese Einseitigkeit …

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